ORGANISATION

Die NUN-Länder haben ein Rahmenabkommen unterzeichnet, in dem Ziele und die Organisation der Partnerschaft festgelegt sind. So wurde eine länderübergreifende Projektgruppe eingerichtet, die insgesamt aus bis zu 15 Personen der einzelnen Länder besteht, die sowohl aus Verwaltung als auch aus den Nichtregierungsorganisationen kommen. Hinzu kommen zwei Vertreter/innen der GIZ - Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH - und dem UNESCO-Institut für Pädagogik, Hamburg. Dieses Gremium trifft sich i.d.R. im Abstand von 3 Monaten und ist das Lenkungs- und Beschlussgremium der NUN. Es gibt keine Geschäftsstelle, sondern die Federführung wechselt nach Absprache und ist auf konkrete Aufgaben ausgerichtet. Es wurde eine Geschäftsordnung erarbeitet. Die Projektgruppe hat sowohl Kriterien für NUN-Projekte wie auch für NUN-Partner festgelegt. Dies soll zu einer bestimmten Qualität von Projekten im Namen der NUN beitragen wie auch vergleichbare Anforderungen an die NUN-Partner stellen. Die NUN-Projektgruppe hat keine eigenen finanziellen Mittel zur Verfügung und kann daher NUN-Projekte nur ideell und ggf. mit personeller Unterstützung fördern. Sie kann aber auch ihr Netzwerk und ihre Möglichkeiten für die Öfentlichkeitsarbeit zur Verfügung stellen.

Zur Unterstützung der Projektgruppe wurden sieben Arbeitsgruppen  eingerichtet, die alle Bildungsbereiche umfassen sollen:

Für die Arbeit dieser Arbeitsgruppen sind einzelne NUN-Länder verantwortlich, sie sind aber auch länderübergreifend zusammengesetzt. Es soll versucht werden, in diesen Arbeitsgruppen durchgehend Projekte und gemeinsame Themen zu diskutieren und sich auszutauschen. Es ist aber auch möglich, dass eine Arbeitsgruppe ruht, wenn zeitweise keine Person für die Leitung zur Verfügung steht.

Alle zwei Jahre wird von der NUN eine gemeinsame Konferenz durchgeführt: Die erste fand im November 2005 in Lübeck statt, die zweite wird im November 2007 in Hamburg und die dritte im Jahr 2009 in Schwerin stattfinden. Dazwischen können bestimmte Themenschwerpunkte in länderübergreifenden Workshops bearbeitet werden. Im Februar 2007 fand z.B. eine zweitägige Veranstaltung zum Thema Qualitätsmanagement und Zertifizierung in der Umweltbildung und der BNE statt.

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