Was ist NUN?

Die norddeutschen Länder haben große Gemeinsamkeiten, die in der gemeinsamen Geschichte begründet sind und viel damit zu tun haben, dass sie am Meer, an der Nord- und Ostsee, liegen. Früher hat sie die Hanse zusammengeführt, die mit dem Handel, aber auch mit einer selbstbestimmten Politik verbunden war.

Durch die ständige Auseinandersetzung mit der Natur war die Zusammenarbeit bei länderübergreifenden Lösungen unverzichtbar, denn Natur macht nicht an den Ländergrenzen Halt. So haben die Themen der Nachhaltigkeit - Ökonomie, Soziales, Ökologie und internationaler Austausch - schon eine lange Tradition in der Zusammenarbeit der norddeutschen Länder.

Die norddeutschen Länder nutzten die UN-Dekade Bildung für nachhaltige Entwicklung 2005-2014, um eine "Norddeutsche Partnerschaft zur Unterstützung der UN-Dekade BNE" - kurz "NUN" - zu gründen. In der Partnerschaft wirkten Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit, Bremen nahm als Gast teil.

Die NUN wurde dankenswerterweise auch von der Engagement Global gGmbH - Service für Entwicklungsinitiativen unterstützt. Die Engagement Global gGmbH (ehemals GIZ) bündelt seit dem 1.1.2011 die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen von Deutschem Entwicklungsdienst (DED) gGmbH, Deutscher Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und Inwent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH.

Ein weiterer wichtiger Partner ist das UNESCO-Institut für Lebenslanges Lernen, Hamburg.

Nach Ende der UN-Dekade BNE im Jahr 2014 und dem Start des Weltaktionsprogramms BNE 2015-2019 legten die Länder Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein den Schwerpunkt bei der Fortführung der Partnerschaft auf die NUN-Zertifizierung. In einem Vertrag vereinbarten die federführenden Umweltressorts der Länder Ziele und Aufgaben und richteten eine länderübergreifende Lenkungsgruppe (LüL) ein.