Thematische Arbeit in den länderübergreifenden Arbeitsgruppen


Arbeitsgruppe 1: FrĂĽhkindliche Bildung


Thema: Material zur aktiven BNE-Bildung und deren Einsatz in Kindertagesstätten

Impuls:
Partizipation in der  FrĂĽhkindlichen Bildung – Notwendigkeit und Chance zugleich
Ralf Thielebein-Pohl, Geschäftsführer der S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung Hamburg

Praxisbeispiele:
Partizipation ist ein SchlĂĽsselprozess fĂĽr gelingende Bildung in Kindertageseinrichtungen und vor allem ein Recht der Kinder.
An Hand von drei Beispielen machen wir erlebbar, wie unterschiedlich partizipative, pädagogische Praxis aussehen kann und wie Kinder den Bildungsprozess mit gestalten können.
1) Auf den Spuren der Zukunft, Kerstin Gluschke, Gesellschaft fĂĽr solidarische Entwicklungszusammenarbeit MV e.V.
Vorstellung des Projektes in Form einer Power-Point-Präsentation und Erfahrungsberichte aus Kitas.
2) Haus der kleinen Forscher, Antje Baier/Referentin fĂĽr Kita-Netzwerke der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“. Initiatoren der gemeinnĂĽtzigen Stiftung sind die Helmholtz-Gemeinschaft, McKinsey & Company, die Siemens Stiftung und die Dietmar Hopp Stiftung. Die Stiftung versteht Neugierde und Begeisterung als SchlĂĽssel zu einem positiven Zugang zu Naturwissenschaften und Technik. Mit unterschiedlichen Angeboten möchten sie ErzieherInnen Möglichkeiten an die Hand geben, dieses natĂĽrliche Interesse kindgerecht zu fördern.
3) Materialkisten fĂĽr Kitas, Sabine Langner, UmweltbĂĽro Nord e.V.
Vorstellung themen- und zielgruppenspezifischer Materialien zum Spielen, Entdecken und Beobachten, sie helfen, sich Umweltthemen kindgerecht zu nähern.

Moderation:
Sabine Wietig, Referentin im Ministerium fĂĽr Bildung, Wissenschaft und Kultur M-V, Referat FrĂĽhkindliche Bildung

 

Arbeitsgruppe 2: Schulische Bildung

Thema: Entwicklung eines Leitfadens zum Thema Energie und Klima in der Schule - Potentiale nutzen durch Partizipation

Impulsreferate zu den Themen:
a) Klimakiste(n) und Unterrichtsmaterial
b) Portfolio zum Thema Energie und Klima in der Schule
c) Klimadetektive
d) Klimaschutzplan fĂĽr Schulen
AnschlieĂźend Arbeit in 4 Teilgruppen (ausgehend von den Impulsen) zu der Fragestellung:
Was sollte man zu den Punkten
- Unterricht,
- Schulstruktur,
- außerunterrichtliche Aktivitäten,
- Möglichkeiten zur Begleitung der Schulen
unternehmen, um an Schulen dauerhaft das Thema Energie und Klima zu unterstĂĽtzen?

Moderation:
Gerhard Nobis, LI Hamburg,
Lutz Richert, IQSH Schleswig-Holstein

 

Arbeitsgruppe 3: Berufliche Bildung

Thema: Energie- und Ressourceneffizienz in der Berufsbildung
Eine erhebliche Verbesserung der Energie- und Ressourceneffizienz sowie eine verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien und Rohstoffe ist eine Schlüsselaufgabe des 21. Jahrhunderts. Dies ist nicht nur eine technologische Herausforderung. Basis für den Kurswechsel zum nachhaltigen Wirtschaften sind motivierte Beschäftigte, die über die erforderlichen Kompetenzen verfügen.
Anhand von Beispielen soll aufgezeigt und diskutiert werden:
- welche Qualifizierungsbedarfe im Bereich der stofflichen Nutzung nachwachsener Rohstoffe bestehen und wie ihnen begegnet werden kann,
- wie Konzepte, Materialien und Praxisbeispiele im Themebereich “Energie- und Ressourceneffizienz / Nutzung regenerativer Ressourcen“ erfasst, aufbereitet und der Berufsbildungspraxis in den NUN-Bundesländern zugänglich gemacht werden können.
Impulsgeber:
Hans-GĂĽnter Bock, REBINA, HankensbĂĽttel
Carsten Melchert, Berufsbildende Schule 2, Gifhorn

Moderation:
Brigitte Deyda, Berufsbildende Schule 3 der Region Hannover

 

AG 5: Zertifizierung in der auĂźerschulischen Bildung

Thema: Qualität vermarkten – ein Ziel der gemeinsamen BNE-Zertifizierung in den NUN-Ländern
Eine Arbeitsgruppe der NUN hat sich seit einem Jahr mit Qualitätskriterien für eine gemeinsame NUN-Zertifizierung von BNE-Bildungsangeboten und Einrichtungen beschäftigt. Grundlage sind die Kriterien des schleswig-holsteinischen Zertifizierungssystems für Bildungszentren und Bildungspartner für Nachhaltigkeit im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und die damit seit fümf Jahren gesammelten Erfahrungen.
In diesem Workshop geht es darum darzustellen, wie wichtig heute die Vermarktung auch für außerschulische Bildung ist, besonders im Zusammenhang mit Qualität. Es wird aufgezeigt, wie die BNE-Zertifizierung eine Qualitätsentwicklung fördert und somit auch als Marketinginstrument Erfolg hat.
Ziel ist es auch, potenzielle Nutzer des NUN-BNE-Zertifikates bei der Erstellung des Zertifizierungssystems einzubeziehen, um dieses System passgenau fertig zu stellen. Einzelne länderspezifische Abweichungen können und sollen berücksichtigt werden, wenn sie innerhalb des Gesamtrahmens bleiben.
Im Workshop geht es insgesamt um:
• aktueller Stand der NUN-Zertifizierung
• Kriterienkatalog der Zertifizierung im Ăśberblick
• Erfahrungen aus Schleswig-Holstein
• Vortrag zu Qualität und Marketing
• Austausch
• Verabschieden einer Resolution zum NUN-Zertifizierungssystem
• Ausblick
Vortragende: Die Mitglieder der NUN-AG „BNE-Zertifizierung in der außerschulischen Bildung“
und auĂźerdem:
Input: Qualität und Marketing, Lothar Gröschel, Kommunikation

Moderation: Inga Lutosch, Mediation, Moderation/ trainings

 

Arbeitsgruppe 6: Internationale Weiterbildung - Vom SĂĽden lernen

Thema: Partizipation in der internationalen Weiterbildung – Bildung für nachhaltige Entwicklung in der Nord-Süd-Kooperation

I. Teil: Vorstellung von fĂĽnf BNE-Projekten aus internationalen Kooperationen

1. Lernen im SĂĽden
UNESCO Institut für Lebenslanges Lernen: Regional and National Reports zur Förderung der Teilnahme an Erwachsenenbildung - wie sieht es mit Partizipation in Bildungsprozessen in den sog. Entwicklungs- und Schwellenländern allgemein aus?
Impuls: Werner Mauch (UIL)
2. Im Norden vom SĂĽden lernen
Migration und Entwicklung: wie nutzen und fördern wir die Beteiligung von MigrantInnen für unsere BNE?
Impuls: Sabine Haft (BĂĽndnis Eine Welt Schleswig-Holstein, BEI) und eine Migrant/in
3. Mit dem SĂĽden lernen
Das AfriCAN-Projekt von AIESEC (größte internationale Studentenorganisation) - AfriCAN fördert die ganzheitliche Auseinandersetzung mit der afrikanischen Kultur durch Praktikantenaustausch und Afrika-bezogene Veranstaltungen
Impuls: Sonja Moissidis (AIESEC), ein/e deutsche/r Praktikant/in und ein Praktikant aus Kenia
4. Der Norden lernt im SĂĽden
Rückkehrer/innen aus dem Weltwärts-Programm des BMZ berichten von ihrem Einsatz. Wie können diese Rückkehrer/innen in der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland sinnvoll tätig werden?
Impuls: Wolfgang Grätz (Senatskanzlei Hamburg) ,Tanja Neubüser (Deutsch-Tansanische Partnerschaft) und ein/e Weltwärts-Rückkehrer/in der DTP
5. Der SĂĽden lernt im Norden
Gespräch zwischen InWEnt-Projektleiter/in und ausländischem BMZ-Stipendiaten über Partizipation der Teilnehmer in einem ILT (International Leadership Training)-Programm
Impuls: Kai-Oliver Farr (InWEnt gGmbH, Regionales Zentrum Hamburg), InWEnt-Kollege und Stipendiat/in

II. Teil: Thementische mit allen AG-Teilnehmenden zum Thema Partizipation in entwicklungspolitischen Bildungsprojekten
Diskussion der vorgestellten und der eigenen Projektarbeit zu den Fragen:
Wie kann ich in meinem Projekt die Partizipation der Beteiligten fördern?
Wie fördert dies die gesellschaftliche Teilhabe?
- Ideensammlung
- Formulierung von Leitlinien

Moderatoren:
Werner Mauch, UIL
Kai-Oliver Farr, InWEnt gGmbH, Regionales Zentrum Hamburg

 

Arbeitsgruppe 7: Biosphärenreservate als Modellregionen für BNE

Vorstellungsrunde der Teilnehmer
Klärung der Erwartungen und Wünsche an die AG

1. Impulsreferat
Modellprojekt NaviNatur - Umweltbildungszentrum SCHUBZ in LĂĽneburg
SchülerInnen entwickeln länderübergreifend GPS-Bildungsrouten in der Flusslandschaft Elbe - ein Beispiel von Partizipation in der Bildung für nachhaltigen Entwicklung mit Hilfe von neuen Medien im UNESCO-Biosphärenreservat Flusslandschaft Elbe
Referent: Frank Corleis, Dipl. Ing., Leiter des SCHUBZ LĂĽneburg
2. Impulsreferat
Klimaschutzerhebung im Biosphärenreservat Schaalsee für alle Landnutzungsformen – ein Beispiel für informelles Lernen
Referent: Rainer Mönke, stellvert. Amtsleiter - Amt fĂĽr das BR Schaalsee
3. Impulsreferat
Grenzen und Chancen von Bildungskonzepten in Großschutzgebieten unter spezieller Berücksichtigung der Biosphärenreservate
Referentin: Dr. Marion Leng, Dissertation an der Universität Göttingen
Diskussion und Gruppenarbeit
Leitfragen
1. Welche konkreten Partizipationsformen eignen sich für die Bildungsarbeit in Biosphärenreservaten?
2. Was können Best-Practise-Kriterien für die Bildungsarbeit in Biosphärenreservaten sein?
3. Welche Voraussetzung brauchen Biosphärenreservate für eine
gelungene Beteiligungskultur in ihren Gebieten?
Formulierung konkreter Ergebnisse für die Präsentation am Folgetag
Abschluss der AG, Ausblick auf weiterfĂĽhrende Arbeit der AG

Moderation: Annekatrin Mickel, Biosphärenreservat Schaalsee 

Ideenwettbewerb „Bremen macht Helden“

Neue Bewerbungsrunde fĂĽr 2012 startet im August mehr


Dauerhafter Ideenwettbewerb zum Aktionsplan Klimaschutz in Mecklenburg-Vorpommern

Innovative Ideen zur Energieeinsparung, Energieeffizienz und zu erneuerbaren Energien gesucht mehr


BNE-Aktionstage in Hamburg

16. September bis 9.Oktober 2011  mehr


Initiative „Hamburg lernt Nachhaltigkeit“

7. Runder Tisch am 14. Sept. 2011 im Elbcampus  mehr